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Etiketten optimal selbst drucken

Etiketten drucken lassen

Jeder kennt sie, wir alle nutzen sie: Etiketten. Sie kennzeichnen den neuen Fernseher. Sind im Baumarkt auf dem Pflanzenkübel aufgeklebt. An der Kasse wird der darauf befindliche Barcode gescannt. Das Produkt ist identifiziert. Der Kauf kann getätigt werden.

Wie  werden Etiketten gedruckt?

Bei immer gleichen Inhalten kann auch ein Etikett problemlos in einem Großdrucker vorproduziert werden. In anderen Anwendungen wird ein individueller Aufdruck gefordert. So generieren Prüfgeräte individuelle Werte je Prüfling. Seriennummern von elektronischen Komponenten werden einmalig vergeben, genauso wie Inventarnummern. Die Paketkennzeichnung ist einmalig. Gemeinsam für all diese Einsatzfälle ist die Anforderung, einen einmaligen individuellen Wert auf dem Etikett zu drucken.

Zebra Etiekttendrucker
Laserbögen zum selbstständigen Etikettendruck

Ihre Vorteile bei dem Einsatz des Etikettendruckers

Für mehrere gleiche Etiketten oder immer individuelle Versionen eignen sich Etikettendrucker. Das spezielle an diesen Geräten ist die Eignung zum Drucken einzelner Etiketten. Das kann fortlaufend oder einzeln geschehen. Die Etiketten-Drucker arbeiten dabei mit Rollenetiketten. https://www.esto.de/etiketten.html Ebenfalls können gefalzte bzw. Zick-Zack gelegte Etiketten, auch Leporello genannt, genutzt werden. Die Etiketten sind fortlaufend auf einem Trägerpapier untergebracht.

Etikettendrucker haben eine besondere Konstruktion

Etikettendrucker bedruckt einzeln und individuell die Materialformen. Der Druckkopf eines Thermo / Thermotransfer Etikettendruckers nimmt die komplette Durchlassbreite ein. Es werden Etikettendrucker mit Durchlassbreiten von 50 – 223 mm angeboten. Die Durchlassbreite ist gerätespezifisch und dabei variabel. Es ist nicht notwendig die Breite immer auszunutzen. Professionelle Etikettendrucker sind flexibel auch auf schmalere Medien einstellbar. Unmittelbar unter dem Druckkopf befindet sich die Transportwalze, auch Andruckwalze genannt. Diese besteht aus einem Gummigemisch, wird von einem Motor angetrieben und hat zwei Aufgaben. Sie sorgt für den korrekten Materialvorschub und drückt gleichzeitig das Material gegen den darüber befindlichen Druckkopf.
Tintenstrahl-Farbetikettendrucker arbeiten ähnlich. Hier wird statt des thermischen Druckkopfes ein farbführender, teils beweglicher Kopf genutzt. Die Auswahl eines geeigneten Etikettendruckers bestimmt sich über die Anforderung an das Etikett.

EPSON Farbetiketten Drucker
Kabeletiketten drucken

Thermo-Etikettendrucker oder Thermotransfer Etikettendrucker?

Als Erstes stellt sich die Frage nach der geeigneten Druckmethode. Wir unterscheiden zwischen dem Thermodruck für die kurzfristige Kennzeichnung und dem Thermotransferdruck für die dauerhafte Kennzeichnung.
Beim Thermodruck werden Etiketten mit einer speziellen thermisch sensiblen Oberfläche eingesetzt. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen um Papieretiketten mit einer hitzeempfindlichen Beschichtung. Beim Drucken werden die Etiketten von der Transportrolle direkt unter dem Druckkopf durchgeschoben. Der Druckkopf erzeugt punktuelle Hitze. Die Oberflächenbeschichtung verfärbt sich schwarz. Ein typisches Beispiel sind hierbei Versandetiketten für Paketdienste. Ein großer Vorteil ist die einfache Benutzung der Drucker. Außer dem Etikett muss kein weiteres Verbrauchsmaterial genutzt werden. Allerdings ist es nicht möglich dauerhaft lesbare Etiketten zu drucken. Die hitzeempfindliche Oberfläche reagiert sensibel auf UV- Einwirkung und Wärme. Das Etikett verfärbt sich dann und wird unleserlich. Da die Oberflächenbeschichtung generell altert, empfiehlt sich nur der kurzfristige Einsatz.
Anders verhält es sich beim Thermotransferdruck. Hier wird zusätzlich zum Etikett eine Thermotransferfolie eingelegt. Diese Folie besteht aus einer dünnen Trägerfolie die einseitig mit Farbpartikeln beschichtet ist. Das Etikett wird gemeinsam mit der Folie am Druckkopf durchgeschoben. Die Wärme des Druckkopfes überträgt die Farbpartikel auf die Etikettenoberfläche. Bei diesem Etikettendruckverfahren ist die Materialvielfalt wesentlich höher. Die Materialkombination aus Etikett und Farbband ermöglicht dauerhaft lesbare Ausdrucke. Individuelle Zusammenstellungen können sogar chemische Resistenzen bis hin zu Aceton beständigen Ausdrucken erreichen.

Die Auswahl des passenden Etikettendruckers beginnt also mit der Definition des gewünschten Druckergebnisses.

Etiketten Deckelkennzeichnung selbst gedruckt

Etiketten mit 203 dpi, 300 dpi oder 600 dpi bedrucken?

Das nächste Kriterium stellt die Druckauflösung dar. Etikettendrucker werden derzeit mit den Druckauflösungen 203 dpi, 300 dpi oder 600 dpi angeboten. Typische Paketetiketten werden mit 203 dpi Druckauflösung gedruckt. Für Gerätekennzeichnungen, Probenkennzeichnungen oder Typenschilder empfehlen sich eher die 300 dpi Modelle. Zumal bei diesen Schildern dann meist kleinere Schrifthöhen realisiert werden müssen. Bei sehr kleinen Schriften oder Barcodes kommen dann die 600 dpi Modelle zum Einsatz. Bei der ersten Orientierung zur Wahl der geeigneten Auflösung hilft es, die Höhe der Schrift abzuschätzen. Wenn die Klarschrift kleiner als 3 mm sein sollte mindestens ein 300 dpi Modell in Betracht gezogen werden.
Nach der Definition des Druckverfahrens und der Druckauflösung gilt es das tägliche Druckvolumen abzuschätzen. Neben dem Einsatzort gibt das Druckvolumen Hinweise auf die geeignete Druckerklasse.

Etikettendrucker EPSON Farbdrucker tm-c3500
Brady Etikettendrucker Industriedrucker

Der richtige Etikettendrucker – Was, Wann und Wo wollen Sie drucken?

Das Druckvolumen definiert sich durch die Größe und Menge der täglich gedruckten Etiketten. Für geringe Volumen eignen sich die Desktop- Drucker. https://www.esto.de/etikettendrucker/desktopdrucker.html Diese kleinen Etikettendrucker finden sich überall. Die platzsparende Konstruktion und der geräuscharme Betrieb ermöglichen eine Nutzung auf dem vollen Schreibtisch oder im Labor. Es stehen verschiedene Modelle, unterschiedliche Druckauflösungen und Optionen zur Auswahl.
Die Etikettendrucker der Midrange- Klasse https://www.esto.de/etikettendrucker/industriedrucker.html sind aus dem Einsatz in Industrie und Lager nicht wegzudenken. Stabile Gehäusekonstruktionen und eine robuste Druckkopfmechanik wiederstehen auch härteren Dauerbelastungen. Die große Modellvielfalt, bis hin zu Geräten für 24/7 Einsatz, unterschiedliche Optionen und Möglichkeiten runden dieses Segment ab.
Für Ablieferdienste, dem Ticketverkauf im Nahverkehr oder dem mobilen Einsatz im Lager bieten sich Mobile Thermodrucker an. https://www.esto.de/etikettendrucker/tragbare-thermodrucker.html Für alle diese Etikettendrucker wird spezifisches Zubehör für Montage und Stromversorgung angeboten.
Tipps und Hinweise für Ihre Auswahl eines passenden Etikettendruckers bekommen Sie bei unserer kompetenten Kauf-Beratung.

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